Die Dr. Karl Remeis-Sternwarte ist das Astronomische Institut der Universität Erlangen-Nürnberg und befindet sich in Bamberg. Die Sternwarte wurde 1889 als private Institution gegründet und wurde 1962 in die Universität eingegliedert. Sie ist eines der drei astronomische Institute in Bayern, und, neben der Sternwarte Hamburg, das einzige moderne Astronomische Institut in Deutschland, dass sich noch in den Originalgebäuden aus dem neunzehnten Jarhundert befindet.
Seit 2007 ist die Remeis Sternwarte teil des Erlangen Center for Astroparticle Physics (ECAP), in welches die Forschung in den Bereichen Neutrinophysik, Röntgenastronomie sowie weltraum- und bodengebundene Gammaastronomie zusammengeführt hat. Als Mitglieder des Physikalischen Instituts sind die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Sternwarte nicht nur an der Forschung zu verschiedenen Themen der Astrophysik beteiligt, sondern auch für die Lehre in Astronomie und Astrophysik in Erlangen verantwortlich.
Für ihre Forschung an der Sternwarte nutzen die Wissenschaftler optische Teleskope der ESO (Chile) und andere Observatorien auf den Kanarischen Insel, in Spanien, und Hawai’i, Radioteleskope und Radio-Arrays, zum Beispiel, in Deutschland (Effelsberg), den USA (VLA), Chile (ALMA), und Satteliten wie das Hubble Weltraumteleskop, XMM-Newton, INTEGRAL, Chandra, und eROSITA. Die Wissenschaftler tragen auch wesentlich zu Entwicklung neuer Forschungsintrumente bei, wie für NewATHENA, AXIS, oder THESEUS. Für Datenanalyse und Modellierung werden lokale Computereinrichtungen sowie die Rechenzentren in Erlangen, München, und vielen institutionen in den USA verwendet.
Heute ist die Belegschaft auf über 50 Mitarbeitende angewachsen, bestehend aus drei Professoren, drei Assistenten, einigen Post-Docs, und vielen PhD, Master und Bachelor Studenten und Verwaltungspersonal. The Forschung wird unter anderem durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft, dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, der Europäischen Union, der Europäischen Weltraumorganisation, und der Humboldt Stiftung gefördert.
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